Auf einer dunklen Holzoberfläche mit Mehl kneten zwei Hände einen Teig.
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Glutenfrei Backen – geht das überhaupt? Wir erklären, worauf Sie bei einem solchen Teig achten müssen!

Glutenfrei Backen für Anfänger – Grundlagen & Tipps

Zugegeben: Es ist nicht unbedingt einfach. Aber glutenfrei Backen ist definitiv möglich. Ob Sie nun aus Unverträglichkeit oder aus Neugierde auf das Klebereiweiß verzichten wollen – um Brot und Kuchen müssen Sie deswegen definitiv keinen Bogen machen. Mit unseren Grundlagen und Tipps funktionieren Teigwaren nach wie vor. Probieren Sie es selbst aus!

Glutenfrei Backen – aber was ist eigentlich Gluten?

Sie haben es bestimmt schon häufig gehört, aber so richtig sicher sind sich die wenigsten, was Gluten eigentlich genau ist. Es wird immer als Klebereiweiß beschrieben, wodurch der Eindruck entsteht, es sei ein fertiger Bestandteil im Mehl. Doch tatsächlich verbirgt sich dahinter eine Verbindung verschiedener Eiweiße, die erst in Kombination mit Flüssigkeit entsteht. Somit ist es an sich eigentlich nicht im Mehl enthalten, sondern entsteht erst beim Anteigen.

Eine Grafik, die die wichtigsten Eigenschaften von Gluten beim Backen zeigt: strukturgebend, Teiggerüst bildend, Luft einschließend, Feuchtigkeit bindend

Die wichtigsten Backeigenschaften von Gluten

Gluten bietet wertvolle Vorteile beim Backen von Brot, Kuchen und Co.

Einmal gebildet, wird es seinem Beinamen aber mehr als gerecht. Denn Gluten ermöglicht erst, dass der Teig im wahrsten Sinne des Wortes zusammenklebt. Es bindet alle übrigen Zutaten zu einer stabilen Struktur und sorgt gleichzeitig auch dafür, dass genügend Feuchtigkeit erhalten bleibt. Weiterhin schließt es Luft ein. Das Resultat: ein luftig-saftiges Gebäck mit fester Textur, welches lange frisch bleibt.

Klingt gut soweit? Durchaus, allerdings reagieren einige Menschen nicht ganz so gut auf Gluten. Gewisse Bestandteile der Klebereiweiße können für eine Reizung des Darms sorgen, was wiederum zu Blähungen, Übelkeit, Durchfall oder schlimmeren Beschwerden führen kann. Die sogenannte Zöliakie betrifft allerdings nur sehr wenige Menschen. Dennoch reagieren viele Personen sensibel auf den Stoff. Aus diesem Grund versuchte man in den letzten Jahren brauchbare Alternativen zu glutenhaltigen Mehlen zu finden.

Glutenfrei Backen – aber wie?

Tatsache ist: Zum Backen ist Gluten eigentlich eine feine Sache. Es sorgt für viele positive Eigenschaften der Backwaren, auf die man ungern verzichten möchte. Diese auch beim glutenfreien Backen zu erzeugen, braucht zugegeben ein bisschen Know-how. Aber es ist möglich!

Lässt sich Gluten ersetzen?

Die typischsten Mehlsorten für Brot und Co. sind wohl Weizen, Dinkel und Roggen. Diese enthalten allerdings alle Gluten, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Inzwischen sind aber einige Mehle bekannt, die hingegen nur sehr wenig oder von Natur aus gar nichts mitbringen. Dazu gehören zum Beispiel Hafermehl, Maismehl oder Reismehl.

Lässt sich ein Brotrezept nun einfach 1:1 anpassen und gut ist? Leider nein! Denn viele glutenfreie Mehle verfügen nicht über alle positiven Eigenschaften des Glutens. Darum lässt sich eigentlich nie eine Zutat durch die andere ersetzen. Hier muss man sich ein wenig mit den verschiedenen Sorten auseinandersetzen und diese klug miteinander kombinieren, damit sie sich gegenseitig ergänzen.

Um ein glutenhaltiges Mehl zu imitieren, kann folgendes Mischverhältnis angesetzt werden:

  • 40–50 % glutenfreie (Vollkorn-)Mehle
  • 30–40 % Stärkemehl für die Verdickung & Auflockerung des Teigs
  • 10–20 % Bindemittel als „Klebstoff“

Im Folgenden wollen wir auf die einzelnen Bestandteile der Mehlmischung noch näher eingehen, damit das glutenfreie Backen auch sicher gelingt.

Verschiedene Mehle auf Holzlöffeln.

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Zum glutenfreien Backen braucht es das richtige Mehl.

Glutenfreie Mehle

Bevor wir gleich einige zum glutenfreien Backen gut geeignete Zutaten auflisten, wollen wir Sie noch kurz darauf hinweisen, dass wir bereits einen sehr umfangreichen Beitrag über Mehlsorten verfasst haben. Dort finden Sie noch viel detailliertere Informationen zu den verschiedenen Mehlen. Hier wollen wir uns vor allem auf die beschränken, die insbesondere zum Backen gut geeignet sind.

  • Buchweizenmehl: Das Mehl wird aus einem Pseudogetreide gewonnen und ist sehr proteinreich. Es hat einen nussig würzigen Geschmack, weswegen es gut für herzhafte Backwaren geeignet ist.
  • Amaranthmehl: Ebenfalls nussig und leicht erdig im Aroma, taugt dieses Mehl genauso für Herzhaftes, wie Pizza, Quiche oder Brot. Der Teig braucht aber etwas mehr Wasser oder Öl.
  • Quinoamehl: Ebenfalls aus einem Pseudogetreide hergestellt, hat es einen nussigen, aber leicht bitteren Geschmack. Dadurch passt es sehr gut zu herzhaften Gebäcken. Das Mehl ist sehr proteinreich.
  • Hirsemehl: Eher süßlich bis mild wird dieses Mehl gern für Muffins oder Rührkuchen eingesetzt. Aus ihm entstehen leichte, luftige Gebäcke, aber auch Hirsebrote.
  • Sorghum-Mehl: Ein Mehl aus einer besonderen Hirseart, süßlich-nussiger Geschmack und reich an Ballaststoffen und Proteinen. Es ist ein wahrer Allrounder und für fast alle Backwaren geeignet.
  • Mandelmehl: Keine starke Marzipannote, dafür aber ein nussiger Geschmack. Es wird gern für Brownies oder Muffins eingesetzt, ergibt aber auch ein gutes Paniermehl oder Topping (Gratin).
  • Teffmehl: Hergestellt aus Zwerghirse ist es ein wahres Wundermittel. Mit einem leicht süßen bis nussigen Geschmack funktioniert dieses Mehl für Kuchen und Kekse, aber auch für Nudeln und Brot. Es ist zudem reich an Eisen und Mineralstoffen.
  • Sojamehl: Es hat einen starken, leicht nussigen Eigengeschmack und ist reich an Protein. Mit ihm lassen sich sowohl Kuchen, als auch Brote backen. Es eignet sich auch als Eiersatz.
In einer braunen Papiertüte voll Mehl liegt eine kleine silberne Schaufel zum Portionieren

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Mehl hat unterschiedliche Eigenschaften: Es stabilisiert, bindet und sorgt für Geschmack.

Stärkemehle

Diese Mehlsorten sorgen vor allem für eine schöne Textur der Backware. Sie verhindern, dass die Feuchtigkeit beim glutenfreien Backen verschwindet. Dank Ihnen bekommen Kuchen, Brote und Co. Stabilität und bleiben saftig. Ideal ist es hier, ein Mehl zu wählen, welches nicht zu viel Eigengeschmack mit sich bringt.

  • Kartoffelmehl: Es sorgt für eine schöne Textur und viel Saftigkeit in der Backware. Wer etwas Süßes bäckt, kann auch Süßkartoffelmehl nutzen. Generell eignet sich das Produkt auch gut als Verdickungsmittel für Saucen usw.
  • Maisstärke: Mild im Geschmack ist es vielseitig einsetzbar. Es bringt eine schöne Struktur in das Gebäck und wird auch als Verdickungsmittel für Puddings oder Cremes eingesetzt.
  • Reismehl: Besonders mild im Geschmack und darum sowohl für Süßes als auch Herzhaftes geeignet. Es gibt auch Braunes Reismehl/Vollkornreismehl, welches nahrhafter ist, weil hier ungeschälter Reis verwendet wurde. Allerdings ist der Eigengeschmack auch intensiver.

Bindemittel

Hiervon braucht es am wenigsten in der Mehlmischung beim glutenfreien Backen. Verzichtet man aber komplett darauf, werden die Teige häufig brüchig und/oder zu trocken. Das Bindemittel ist darum eine sehr essentielle Zutat!

  • Chia-Samen: Sie sind reich an Fettsäuren und Ballaststoffen. 1 EL gemahlene Samen und 3 EL heißes Wasser ergeben ein dickes Gel zum Binden und Verdicken des Teiges. Man sollte hier die Backzeit um 5 % erhöhen.
  • Leinsamen: Sie verhalten sich wie Chia-Samen und können genauso angewendet werden. Auch sie enthalten zusätzlich wertvolle Nährstoffe.
  • Johannisbrotkernmehl: Verwenden Sie ½–1 TL auf 1 Tasse Mehlmischung. Dadurch quellt der Teig gut und verleiht dem Kuchen später ein schönes Volumen.
  • Guarkernmehl: Es lässt sich wie Johannisbrotkernmehl anwenden und kann auch mit ihm zusammen genutzt werden. Es bindet ebenfalls sehr gut Wasser.
  • Xanthan Gum: ein wahrer Geheimtipp, wenn auch etwas kostspielig. Dafür ist es besonders ergiebig, denn ½–1 TL genügt bereit, damit Flüssigkeit hervorragend gebunden wird.
  • Tapiokamehl: Gewonnen wird es aus der Maniokwurzel. Es ist geschmacksneutral und dadurch vielseitig einsetzbar. Gebäck wird durch seinen Einsatz luftig und leicht. 1 EL mit etwas Wasser mischen und unter den Teig rühren.
  • Agar-Agar: Der vegane Ersatz für Gelatine wird aus Meeresalgen gewonnen. Es muss nicht eingeweicht werden, sondern kann trocken unter die Mehlmischung gerührt werden. Achtung: Genau abmessen, sonst wird das Gebäck matschig!
  • Gelatine: Wer es nicht vegetarisch braucht, kann dieses Produkt genauso gut benutzen. Es funktioniert in Kuchen und Muffins, aber nicht im Hefeteig. 1½–2 TL sorgen für Geschmeidigkeit.
  • Eier: das wohl natürlichste Bindemittel und gleichzeitig Feuchtigkeitsspender. Es wird am häufigsten in Rezepten verwendet. Geht es nur um die Bindung, reicht auch Eiweiß pur.
  • Flohsamenschalen: Diese sind ein hervorragendes Quellmittel, welches für viel Bindung und Feuchtigkeit im Teig sorgt. Zudem sind sie auch gut zur Unterstützung der Darmflora.
Jemand hält einen Muffin über einem Muffinblech mit weiteren Küchlein hoch.

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Mit der richtigen Mehlmischung lässt sich eigentlich alles glutenfrei backen!

5 Tipps zum glutenfreien Backen

Haben Sie sich einmal für ein Mischverhältnis entschieden, gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die beim Umgang mit diesem Teig zu beachten sind. Darum haben wir hier fünf kurze Tipps für Sie zusammengetragen, die Ihnen während des glutenfreien Backens selbst helfen sollen.

1. Was Sie über den Teig noch wissen sollten …

Damit beim glutenfreien Backen der Teig gelingt, ist eines sehr wichtig: Akribie! Nutzen Sie am Anfang wirklich ausschließlich die Zutaten, die im Rezept angegeben sind und messen Sie diese auch wirklich pedantisch ab. Wundern Sie sich danach nicht über die Konsistenz, diese ist immer etwas flüssiger, als Sie es gewohnt sind.

Falls Sie variieren wollen, könnte Joghurt oder Quark eine gute Bereicherung darstellen. Dabei ist es wirklich egal, ob Sie eine “normale”, eine vegane oder eine laktosefreie Version zur Hand haben. Alle drei haben die gleiche Wirkung: Sie sorgen für zusätzliche Feuchtigkeit, aber gleichzeitig auch für Stabilität. Darum nützt Milch an dieser Stelle auch nichts.

Jemand bearbeitet auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen Teig, der sehr stark an den Händen klebt

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Beim glutenfreien Backen klebt der Teig häufig deutlich stärker an Händen und Co.

2. Wie Sie den Teig zubereiten sollten …

Zunächst einmal empfiehlt es sich, dass die Zutaten (außer wenn Sie Mürbeteig herstellen wollen) immer Raumtemperatur haben. Sieben Sie zudem alle pulvrigen Ingredienzien (Mehl, Trockenhefe usw.) noch einmal gut durch. So verbindet sich alles etwas einfacher miteinander.

Der Teig selbst wird übrigens deutlich stärker an Händen und Utensilien kleben, als ein glutenhaltiger. Darum sollten Sie die Hände gut einfetten oder bemehlen, genauso wie die Kuchenform am besten mit Backpapier ausgekleidet wird. Um den Mürbeteig zu bearbeiten, können Sie den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen.

So oder so: Kneten Sie nicht zu intensiv und zu lange! Lassen Sie zudem dem Teig auch etwas länger Zeit zum Ruhen. Bei einem Hefeteig ist ein Vorteig beim glutenfreien Backen sehr ratsam. Und nicht wundern: Selbst mit diesem und dem längeren Gehen, wird der Teig tendenziell nicht ganz so sehr wachsen.

Jemand sitzt vor dem laufenden Backofen, die Hände auf dem Griff und schaut dem Gebäck in der Röhre beim Garen zu

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Beim Backen sollte der Ofen nicht ständig geöffnet werden!

3. Wie der Backofen am besten eingestellt wird …

Umluft können Sie zum Backen von glutenfreien Keksen durchaus wie gewohnt einstellen (auch auf mehreren Ebenen). Allerdings sollten glutenfreie Hefeteige anders behandelt werden, da sie schneller austrocknen. Um das zu verhindern, empfiehlt sich zum einen eine Wasserschale zusätzlich in den Ofen zu stellen.

Zum anderen ist ein Vorheizen beim glutenfreien Backen ratsam. Öffnen Sie die Ofentür zudem während der ersten 15–20 Minuten nach Möglichkeit nicht. So kann sich der Teig gut akklimatisieren und “erschrickt” nicht.

Eine Person rührt einen Teig an und schüttet Mehl aus einer Schüssel hinzu, drumherum stehen weitere Zutaten

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Wer schon viel Erfahrung beim Backen hat, kann auch beginnen, mit den Zutaten zu experimentieren.

4. Wenn Sie mutig werden …

Haben Sie langsam ein Gefühl für glutenfreies Backen bekommen? Juckt es Sie in den Fingern, doch einmal das eine oder andere auszuprobieren? Dann verraten wir Ihnen jetzt an dieser Stelle: Das geht natürlich, auch wenn wir zu Beginn gepredigt haben, dass Sie sich streng ans Rezept halten sollen. Doch mit der Zeit entwickelt sich ein gutes Bewusstsein für die verschiedenen Zutaten und wie Sie welche miteinander kombinieren können.

Da bei neuen Rezeptideen aber zum einen durchaus die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie nicht zu gut gelingen, hier zwei Ratschläge: Arbeiten Sie immer nur mit der halben Menge oder gar nur einem Drittel. So ist es nicht so schlimm, wenn doch mal etwas schiefgeht. Wollen Sie ein Rezept verfeinern, tauschen Sie immer nur eine Zutat aus bzw. fügen sie hinzu. So können Sie immer gut nachvollziehen, was gut geklappt hat – oder eben auch nicht.

ein heller runder Brotlaib liegt auf schwarzem Untergrund und ist mit Mehl bestäubt

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Frisches Brot ist besonders lecker – aber es lässt sich auch später noch genießen.

5. Damit nichts in die Tonne wandert …

Glutenfreie Kuchen und Co. haben einen Nachteil: Sie werden sehr schnell trocken und hart oder verderben manchmal auch. Damit Sie nicht immer Kleinstmengen produzieren müssen, empfehlen wir Ihnen zum Abschluss, Ihre Backwaren einzufrieren. Das bekommt Broten, Brötchen usw. meist recht gut.

Sie können bei Bedarf einfach im Toaster oder Ofen bei geringer Hitze wieder aufgetaut werden und schmecken dann genauso gut wie zuvor. So haben Sie auch später noch etwas vom glutenfreien Backen!

Weiterführende Links
www.blog.meincupcake.de/wie-glutenfrei-backen-was-muss-ich-bei-glutenfrei-beachten/
www.de.wikipedia.org/wiki/Gluten
www.freiknuspern.de/meine-12-tipps-fuer-glutenfreies-backen/

2 Kommentare zu “Glutenfrei Backen für Anfänger – Grundlagen & Tipps”

  1. Margit sagt:

    Hallo bei Bäckerei Spiegelhauer
    Wollte euch nur mal ein grosses Lob schicken.
    Ich finde eure Website echt Klasse !
    Gute und sachliche Erklärungen, ohne Schnickschnack, ohne Fanatismus.
    Dubble-like :-))
    Herzliche Grüsse. M

  2. Angela sagt:

    Hallo, liebes Bäckerei-Spiegelhauer-Team,
    ganz herzlichen Dank und ein superdickes Lob für eure phantastische Website und die hervorragend vermittelten Informationen, die vielen, überaus hilfreichen Tipps! Eine ganz großartige, unverzichtbare Hilfe!
    Wie gut, dass es euch gibt!!! DANKE für alles!
    Herzliche Grüße – erlebt viel Schönes und bleibt gesund!

    A.